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Allgemeinmedizin

Direktor:
Prof. Dr. med. Thomas Kühlein
Allgemeinmedizin, Uni-Klinikum

An der Schnittstelle von Praxis, Wissenschaft und Politik

Austausch von Experten beim Symposium Versorgungsforschung am 14.10.2016

Hinter dem Begriff "Versorgungsforschung" verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlichster Aspekte der Gesundheits- und Patientenversorgung. Versorgungsforscher befassen sich beispielsweise sowohl mit Fragen zum Nutzen neuer diagnostischer Methoden als auch mit der Betrachtung von ökonomischen Vor- und Nachteilen der Arzneimittelgabe. Versorgungsforschung als Schnittstelle von Praxis, Wissenschaft und Politik ist das Thema eines Symposiums, zu dem das Allgemeinmedizinische Institut (Direktor: Prof. Dr. Thomas Kühlein) des Universitätsklinikums Erlangen gemeinsam mit dem Verein zur "Förderung der Hausarztmedizin in Bayern" am Freitag, 14. Oktober 2016, einlädt.
Von links: Dr. Peter Landendörfer (TU München), Dr. Magdalena Wübken (Preisträgerin Bayerischer Promotionspreis für Allgemeinmedizin 2016/TU München), Dr. Bernadett Hilbert (Preisträgerin Bayerischer Promotionspreis für Allgemeinmedizin 2016/TU München), Prof. Dr. Antonius Schneider (Direktor der Allgemeinmedizin/TU München), Melanie Huml (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege), PD Dr. Alfons Hollederer (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), Dr. Veit Wambach (niedergelassener Hausarzt/Nürnberg), Prof. Dr. Thomas Kühlein (Direktor der Allgemeinmedizin/Uni-Klinikum Erlangen) und Prof. Dr. Elmar Gräßel (Psychiatrie/Uni-Klinikum Erlangen). Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Zu dem Symposium werden Gäste aus ganz Bayern erwartet. Renommierte Referenten beleuchten in sechs Vorträgen zunächst unterschiedliche Perspektiven. Nach der Definition des Begriffs "Versorgungsforschung" durch Prof. Kühlein, Direktor der Allgemeinmedizin des Uni-Klinikums Erlangen, beleuchtet Prof. Dr. Elmar Gräßel von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uni-Klinikums Erlangen die Sicht der Forschung. PD Dr. Alfons Hollederer vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nimmt in seinem Vortrag die Position der Politik ein, während der in Nürnberg niedergelassene Hausarzt Dr. Veit Wambach durch die Brille der Versorger selbst sieht. Prof. Dr. Antonius Schneider von der TU München betrachtet die Versorgungsforschung schließlich aus Sicht der Allgemeinmedizin, bevor zwei ausgezeichnete Doktorarbeiten vorgestellt werden, die sich ebenfalls mit dem Thema befasst haben.

Verleihung von Promotionspreisen durch Melanie Huml

Die Auszeichnung der beiden Dissertationen mit dem Bayerischen Promotionspreis für Allgemeinmedizin übernimmt die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml. Die Preisträgerinnen 2016 sind Dr. Bernadett Hilbert und Dr. Magdalena Wübken von der TU München, deren Dissertationen jeweils mit "magna cum laude" bewertet wurden. Die Preise sind mit insgesamt 2.000 Euro dotiert, werden vom Verein zur "Förderung der Hausarztmedizin in Bayern" gestiftet und nun zum zweiten Mal verliehen. Ziel der Auszeichnung, die jährlich vergeben wird, ist die Stimulation der wissenschaftlichen Tätigkeit in der Allgemeinmedizin an allen bayerischen Fakultäten.

Einladung für Medienvertreter

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, am Symposium teilzunehmen. Die Veranstaltung findet von 13.00 bis etwa 15.15 Uhr im Schwarz-Weiß-Saal des Instituts für Anatomie, Universitätsstraße 17/19, in Erlangen statt. Um Anmeldung per E-Mail an allgemeinmedizinatuk-erlangen.de wird gebeten. Prof. Kühlein steht außerdem vor und nach der Veranstaltung für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Thomas Kühlein
Telefon: 09131 85-31140
E-Mail: allgemeinmedizinatuk-erlangen.de

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