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KEMBE

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Kognitionen und Emotionen von Medizinstudierenden bei der Bewertung neuer Evidenz

Worum geht es?

Widerstreitende Positionen und Studien sind Teil des wissenschaftlichen Diskurses. Die Konfrontation mit gegensätzlichen wissenschaftlichen Meinungen und neuer Evidenz stellt viele Medizinstudierende und auch Ärztinnen und Ärzte vor große Herausforderungen. Die Bewertung neuer Evidenz wird oft von aktuellen Emotionen und Kognitionen sowie Persönlichkeitsfaktoren beeinflusst und hat bei Ärztinnen und Ärzten bzw. Medizinstudierenden besondere Relevanz, da sie direkte Auswirkungen auf die medizinische Beratung und Behandlung von Patientinnen und Patienten hat. Die Datenlage zu den Einflussfaktoren auf die Evidenzbewertung Medizinstudierender sowie zur Förderung der reflexiven Auseinandersetzung mit ihnen ist jedoch sehr lückenhaft. 

Wie läuft die Studie ab?

Mittels einer querschnittlichen Online-Fragebogenerhebung soll analysiert werden, wie Emotionen, Kognitionen und Persönlichkeitsmerkmale von Medizinstudierenden mit der Bewertung neuer wissenschaftlicher Evidenz verknüpft sind. Die gewonnen Ergebnisse sollen als Grundlage für die Entwicklung eines innovativen Lehr-Lern-Konzepts zur reflexiven Wissensgenerierung in der (Allgemein)Medizin genutzt werden.

Kooperationspartner: 

Dr. Pascal Frank, assistant professor in ‘Teaching and learning for the development and unfolding of human potential for sustainability’ at the Education and Learning Sciences group of Wageningen University & Research, Niederlande