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HANSON

HANSON

Hypertonisches Nasenspray bei Atemwegsinfekten - Ein clusterRCT in der Allgemeinmedizin

Worum geht es?

Die Studie untersucht, ob der frühzeitige Einsatz eines hypertonen Nasensprays (ca. 3 %) die Krankheitsdauer von Atemwegsinfekten bei Erwachsenen verkürzen kann. An der Studie sind 13 allgemeinmedizinische Institute sowie deren Forschungspraxennetze (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE) beteiligt.

Neben der Krankheitsdauer werden auch die Anzahl der Krankschreibungen, Arztkontakte und der Einsatz von Antibiotika erfasst. Zudem wird eine virologische Testung angeboten. Eine gesundheitsökonomische Auswertung soll mögliche Kosteneinsparungen identifizieren. Im Rahmen der Prozessevaluation wird untersucht, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis begünstigen oder erschweren und wie die Intervention von den Teilnehmenden wahrgenommen wird.

Wie läuft die Studie ab?

Insgesamt sollen 200 hausärztliche Praxen mindestens 3.860 Erwachsene rekrutieren, die über einen Zeitraum von zwölf Monaten begleitet bzw. befragt werden.

Konsortialführung:

Universitätsklinikum Würzburg, Institut für Allgemeinmedizin

Konsortialpartner:

TU München, Institut für Allgemeinmedizin

Universitätsklinikum Augsburg, Institut für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Allgemeinmedizin & Interprofessionelle Versorgung

Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Allgemeinmedizin

Universitätsklinikum Ulm, Institut für Allgemeinmedizin

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Allgemeinmedizin

Charité Universitätsmedizin Berlin, Institut für Allgemeinmedizin

Universitätsklinikum Jena, Institut für Allgemeinmedizin

Philipps-Universität Marburg, Institut für Allgemeinmedizin

Universitätsklinikum Regensburg, Zentrum für Allgemeinmedizin

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Allgemeinmedizin

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit ca. 4,6 Millionen Euro von 2026 bis 2030 gefördert.