MIDIA-Hub
MIRACUM DIFUTURE Alignment Hub
Worum geht es?
MIDIA-Hub verfolgt das Ziel, digitale Lösungen für eine sektorenübergreifende, patientenzentrierte Versorgung praxisnah zu erproben und nachhaltig zu verankern. Klinische Anwendungsfälle sind die Prähabilitation von gynäkologischen Tumorpatientinnen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose. Die Kommunikation zwischen Hausarztpraxen, spezialisierten Facharztpraxen, Kliniken und Universitätskliniken soll durch digitale Arzt- und Patientenportale strukturiert und verbessert werden.
Wie läuft die Studie ab?
Digitale Portale werden gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, Patientinnen und Patienten sowie einem dem Unternehmen Monks - Ärzte im NetzGmbH im Co-Design entwickelt und erprobt. Im neurologischen Anwendungsfall wird das hausärztliche Forschungspraxennetzwerk BayFoNet systematisch eingebunden, sodass die gesamte ‚Patient Journey‘ von der Hausarztpraxis über die neurologische Fachpraxis bis zur universitären Spitzenmedizin digital unterstützt werden soll. Im gynäkologischen Schwerpunkt wird eine Prähabilitationsapp eingesetzt, die Patientinnen in den Wochen vor einer geplanten Operation zu gezielten Interventionen motiviert. Nationale Infrastrukturen wie die elektronische Patientenakte und die Telematikinfrastruktur werden dabei eingebunden und hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit evaluiert.
Projektpartner
Konsortialführung:
TUM Klinikum der Technische Universität München
Konsortialpartner:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kliniken und Polikliniken für Neurologie München
Allgemeinmedizinisches Institut Erlangen
Institut für Allgemeinmedizin München
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde München
Datenintegrationszentrum Erlangen
Datenintegrationszentrum München
Kooperationspartner:
Patienten- und Bürgervertretungen, u. a. Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)
Niedergelassene neurologische Facharztpraxen
Förderer, Fördersumme & Laufzeit
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 6 Millionen Euro von 2026 – 2029 gefördert.



